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Der Spatz meiner Herrin ist tot

Große Liebesgeschichten der Weltliteratur

Übersetzer: Wieland Freund, Hertha von Schulz, Alexander Fest, Silvia Morawetz, Elisabeth Schnack, Thomas Überhoff, Olaf M. Roth, Ernst Sander, Dieter E. Zimmer, Brigitte Jakobeit, Kay Borowsky, Harald Groland, Clara Drechsler, Harald Hellmann, Annemarie Böll, Helmut Frielinghaus, Dirk van Gunsteren, Hans Wollschläger, Heidi Zerning
Herausgeber: Jeffrey Eugenides

 

Taschenbuch
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Liebende & Lesende
Was uns vor allem an der Liebe berührt, ist ihre Vergänglichkeit. Vom Suchen und Finden, aber auch vom Verlieren der Liebe handeln diese Erzählungen. Ein Jahr lang hat Jeffrey Eugenides sie gelesen, die großen Liebesgeschichten der Weltliteratur. Seine persönlichen Lieblingsgeschichten sind hier versammelt.
„Eine der besten Anthologien der letzten Jahre, und zugleich der eindrucksvolle Beweis, dass Eugenides nicht nur ein hervorragender Schriftsteller, sondern auch ein profunder Literaturkenner ist.“ (Kirkus Reviews)

Autor Lorrie Moore, Alice Munro, Vladimir Nabokov, Anton Tschechow, William Faulkner, James Joyce, David Bezmozgis, Deborah Eisenberg, William Trevor, Guy de Maupassant, Gilbert Sorrentino, Denis Johnson, Isaak Babel, Robert Musil, Richard Ford, Miranda July, Bernard Malamud, Raymond Carver, Harold Brodkey
Format Taschenbuch
Verlag Rowohlt Taschenbuch
ISBN 9783499252228
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 02.05.2009

Jeffrey Eugenides

Jeffrey Eugenides, geboren 1960 in Detroit/Michigan, bekam 2003 für seinen weltweit gefeierten Roman „Middlesex“ den Pulitzer-Preis und den „Welt“-Literaturpreis verliehen. Sein erster Roman „Die Selbstmord-Schwestern“ wurde 1999 von Sofia Coppola verfilmt. Außerdem veröffentlichte er die Anthologie „Der Spatz meiner Herrin ist tot. Große Liebesgeschichten der Weltliteratur“ und den Roman „Die Liebeshandlung", für den er den Prix Fitzgerald und den Madame Figaro Literary Prize erhielt. Er lehrt als Lewis and Loretta Glucksman Professor Amerikanische Literatur an der New York University in New York. 



Jeffrey Eugenides

Jeffrey Eugenides, geboren 1960 in Detroit/Michigan, bekam 2003 für seinen weltweit gefeierten Roman „Middlesex“ den Pulitzer-Preis und den „Welt“-Literaturpreis verliehen. Sein erster Roman „Die Selbstmord-Schwestern“ wurde 1999 von Sofia Coppola verfilmt. Außerdem veröffentlichte er die Anthologie „Der Spatz meiner Herrin ist tot. Große Liebesgeschichten der Weltliteratur“ und den Roman „Die Liebeshandlung", für den er den Prix Fitzgerald und den Madame Figaro Literary Prize erhielt. Er lehrt als Lewis and Loretta Glucksman Professor Amerikanische Literatur an der New York University in New York. 



Anton Tschechow

Anton Pawlowitsch Tschechow wurde 1860 in Taganrog, Russland geboren, er starb 1904 in Badenweiler. Seinen Beruf als Arzt übte fast ausschließlich ehrenamtlich aus. Zwischen 1880 und 1903 schrieb er insgesamt über 600 literarische Werke. International wurde Tschechow vor allem als Dramatiker bekannt. Seine Theaterstücke gehören zu den Klassikern der Weltliteratur und werden auch heute noch viel gespielt.


William Faulkner

William Faulkner, am 25. September 1897 in Albany, Mississippi, als William Cuthbert Falkner geboren, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Neben seinem umfänglichen Werk, einer Chronik von Glanz und Verfall der Südstaaten, verfasste er Drehbücher, unter anderem zu Raymond Chandlers «The Big Sleep» und Ernest Hemingways «To Have and Have Not», beide unter der Regie von Howard Hawks. Faulkner wurde zweimal mit dem Pulitzer-Preis und dem O'Henry Award ausgezeichnet, erhielt den National Book Award und 1950 den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 6. Juli 1962.


Denis Johnson

Denis Johnson, 1949 in München als Sohn eines amerikanischen Offiziers geboren, galt nach neun Romanen und der legendären Story-Sammlung 'Jesus‘ Sohn“ als einer der wichtigsten Autoren der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Für sein Vietnamkriegsepos „Ein gerader Rauch“ wurde ihm der National Book Award verliehen, die Novelle "Train Dreams" stand – wie auch "Ein gerader Rauch" – auf der Shortlist des Pulitzer-Preises. 2017 erhielt er posthum für sein Gesamtwerk den Library of Congress Prize for American Fiction. Er lebte zuletzt in Idaho, USA, und starb im Mai 2017.


David Bezmozgis

David Bezmozgis, 1973 in Riga / Lettland geboren, ist ein kanadischer Autor und Filmemacher. Schon sein Erzählungsband «Natascha» brachte ihm Aufmerksamkeit und mehrere literarische Preise ein. Das Magazin «The New Yorker» setzte Bezmozgis 2010 auf die Liste der vielversprechendsten jungen Autoren unter 40 Jahren, «20 Under 40». Bezmozgis emigrierte 1980 mit seiner Familie nach Toronto, Kanada, und lebt heute in Boston.


Vladimir Nabokov

Vladimir Nabokov wird am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren. Nach der Oktoberrevolution flieht die Familie 1919 nach Westeuropa. 1919-1922 in Cambridge Studium der russischen und französischen Literatur. 1922-1937 in Berlin, erste Veröffentlichungen, meist unter dem Pseudonym W. Sirin. 1937-1940 nach der Flucht aus Nazideutschland in Südfrankreich und in Paris, seit 1940 in den USA. 1961-1977 wohnt Nabokov im Palace Hotel in Montreux. Er stirbt am 2. Juli 1977.


Robert Musil

(seit 1917 Edler von M.), geboren am 6.11.1880 in Klagenfurt, stammte aus einer altösterreichischen Beamten- , Gelehrten- , Ingenieurs- und Offiziersfamilie. Er studierte an der technischen Militärakademie in Wien, brach seine Militärsausbildung ab und wurde Maschinenbauingenieur. Nach einer Tätigkeit als Assistent an der TH Stuttgart studierte er 1903-08 in Berlin Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik und promovierte mit einer Arbeit über den Theoretiker des naturwissenschaftlichen Positivismus Ernst Mach zum Dr. phil. Auf eine Universitätslaufbahn verzichtete er, um freier Schriftsteller zu werden. 1911-14 war er Bibliothekar, 1914 Redakteur der «Neuen Rundschau». Im 1. Weltkrieg war er Landsturmhauptmann, Herausgeber der «Soldatenzeitung» und zuletzt im Kriegspressequartier. 1918-22 lebte er als Beamter in Wien, danach als freier Schriftsteller, Theaterkritiker und Essayist in Wien und Berlin. Nach der faschistischen Besetzung Österreichs emigrierte er nach Zürich. Die letzten Lebensjahre verbrachte er fast mittellos in Genf, wo er am 15.04.1942 starb.


Harold Brodkey

Geboren am 25.10.1930 in Staunton, Illinois, als Aaron Roy Weintrub. Die verarmte russisch-jüdische Immigrantenfamilie mit einer langen Tradition von Rabbinern und Gelehrten verkaufte den Zweijährigen nach dem Tod der Mutter für 350 Dollar an die Adoptiveltern Doris Marie und Joseph («Joe») Brodkey. Brodkey wurde nach eigenen Aussagen von seinem Adoptivvater sexuell missbraucht. Die Nachstellungen endeten erst, als der Adoptivvater 1944 starb und die Familie verarmt zurückließ. 1946 begann Brodkey, in Harvard Literatur zu studieren. Seit den fünfziger Jahren schrieb er Kurzgeschichten, die hauptsächlich in den amerikanischen Zeitschriften «The New Yorker» und «Esquire» veröffentlicht wurden. Brodkey ließ sich als freier Schriftsteller nieder und unterrichtete sporadisch Literatur und Creative Writing an der Cornell University und am City College of the City University of New York. In den sechziger Jahren lebte er zwei Jahre lang in einer homosexuellen Wohn- und Lebensgemeinschaft mit zwei Freunden zusammen; einer seiner Freunde starb später an Aids. 1978 heiratete Brodkey die Schriftstellerin Ellen Schwamm. Die Ehe, aus der eine Tochter stammt, währte bis zu seinem Tod. Sein erster Kurzgeschichtenband «First Love and Other Stories» (1954) wurde mehrfach preisgekrönt. 1991 veröffentlichte Brodkey mit großem Medienecho den Roman «Die flüchtige Seele», 1994 erschien sein zweiter und letzter Roman «Profane Freundschaft». Seine Tagebücher wurden posthum als «Die Geschichte meines Todes» (1996) veröffentlicht. 1992 unternahm Brodkey, bereits sehr geschwächt, mit seiner Frau eine Vortragsreise nach Berlin und Venedig. 1993 teilte er in einem Essay im «New Yorker» der Öffentlichkeit mit, dass er an Aids erkrankt sei. Harold Brodkey starb am 26. 1. 1996 in New York. Auszeichnungen: Prix de Rome American Academy Award (1959); Creative Arts Public Service Grant (1972); O. Henry Award (1975, 1976 und 1978).


Wieland Freund

Wieland Freund, geboren in Schloss Neuhaus, lebt als Journalist, Autor und Übersetzer in Berlin. Er begleitet Jonathan Franzens Werk seit vielen Jahren.    


Thomas Überhoff

Thomas Überhoff, geboren 1954, arbeitet hauptberuflich als Lektor und übersetzt gelegentlich, u.a. Bücher von Denis Johnson, Nell Zink, Rivka Galchen und Jack Kerouac.


Dieter E. Zimmer

Dieter E. Zimmer, geb. 1934, ist freier Autor und Übersetzer. Von 1959–1999 war er Redakteur bei DIE ZEIT, davon 1973–1977 Leiter des Feuilletons, danach als Wissenschaftsjournalist mit den Schwerpunkten Psychologie, Biologie, Medizin und Linguistik. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er den Preis für Wissenschaftspublizistik der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Bei Rowohlt ist er u. a. als Herausgeber und Übersetzer für die Nabokov-Gesamtausgabe verantwortlich.

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