Zwei fast perfekte Schwestern

Roman

 

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Der neue Roman von Michaela Grünig ist eine warmherzig-humorvolle Geschichte über zwei ungleiche Schwestern und ihren Weg zum Glück und zur großen Liebe: Seit ihrer Kindheit bewundert die Lektorin Stephanie Lenz ihre ältere Schwester Lily, die bei der Verteilung des elterlichen Genguts eindeutig das bessere Los erwischt hat. Lily ist schön, beliebt und hat einen tollen Mann geheiratet. Stephanie fühlt sich dagegen oft vom Alltag überfordert.
Wie rettet man sich zum Beispiel vor der Liebeserklärung seines neuen Chefs, ohne die Karriere zu ruinieren? Stephanie hat eine scheinbar geniale Idee: Sie behauptet einfach, sie sei lesbisch. Zum Glück steht Lily als Begleitung für die Firmenfeier bereit. Als ›Vorzeige-Lesbe‹ des Verlags läuft es beruflich ausgezeichnet für Stephanie, bald darf sie den Bestseller-Autor Bernhard Otto betreuen. Der ist ihr nur dummerweise unerwartet sympathisch, und dann fällt auch noch Alibi-Partnerin Lily aus, deren Leben sich nach dem Fremdgehen ihres Mannes im freien Fall zu befinden scheint.

Format E-Book
Autor Michaela Grünig
Verlag Knaur eBook
ISBN 9783426435991
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.06.2017
E-Book Dateiformat epub
Dateigröße 0.86 MB
Kopierschutz Digitales Wasserzeichen

Was wäre wenn … frau anstatt das sichere Studium durchzuziehen, doch lieber als Partygirl auf Ibiza angeheuert hätte? Mit dem heißen argentinischen Polospieler durchgebrannt wäre, anstatt den ehetauglicheren Steuerberater zu wählen? Oder “einfach mal so“ ein One-way-Ticket nach LA gelöst hätte? Würde besagte Frau dann jetzt als George Clooneys Freundin zur Oscar Verleihung marschieren? Oder als neurotische Schnapsdrossel auf dem Highway to Hell? Solche Gedankenspiele beschäftigen mich in meinen Tagträumen. Und da ich leider – wie übrigens die meisten Menschen – nur ein Leben zur Verfügung habe, lasse ich meine Romanfiguren all diese verrückten Dinge für mich ausprobieren! Um die Sache zu vereinfachen, teilen die meisten von ihnen meine Charaktereigenschaften und zwar die guten wie die miesen! Die besten Ideen dafür kommen mir immer, wenn ich mit meinen drei Hunden durch den Wald ziehe.

Kundenbewertungen für "Zwei fast perfekte Schwestern"
02.11.2017

Wie man zu einer Lesbe wird

Was soll man nur tun, wenn der neue Chef unverhofft eine Liebeserklärung macht, die man nicht erwidern kann? In diesem Dilemma steckt die 33-jährige Lektorin Stephanie Lenz. Aus Angst, sich ihre Karriere zu ruinieren, erfindet sie spontan eine Notlüge: Sie ist lesbisch! Ihre drei Jahre ältere Schwester Lily muss auf einer Firmenfeier ihre Partnerin spielen. Die Täuschung gelingt. Seit ihrer Kindheit beneidet Steffi die Ältere, die nicht nur schön und beliebt ist, sondern auch einen gut verdienenden Mann geheiratet hat. Doch dann stellt sich raus, dass es ihre Schwester doch nicht so gut getroffen hat, denn deren Mann betrügt sie. Während Lily zunehmend mit Problemen zu kämpfen hat, soll sich Steffi um den Bestseller-Autor Bernhard Otto kümmern, der ihr dummerweise sehr sympathisch wird.

Mit „Zwei fast perfekte Schwestern“ hat Michaela Grünig einen unterhaltsamen Frauenroman geschrieben.

Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven - abwechselnd aus der Sicht von Steffi und Lily. Diese Erzählstruktur hat mir sehr gut gefallen, denn sie hat nicht nur für Abwechslung gesorgt, sondern ich konnte mich somit auch gut in beide Charaktere hineinversetzen. Die Gedankenwelt der zwei Hauptprotagonistinnen war für mich daher nachvollzieh- und vorstellbar.

Auch der flotte, flüssige Schreibstil hat mich sofort in die Story gezogen. Dadurch und durch die angenehme Kapitellänge ließen sich die Seiten schnell lesen.

Die Beschreibungen sind amüsant und haben für unterhaltsame Lesestunden gesorgt. Neben den humorvollen Passagen hat die Autorin Krimielemente integriert, sodass auch Spannung aufkam. Das hat weiteren Lesespaß bereitet. An einigen Stellen gleitet die Handlung für meinen Geschmack allerdings zu sehr ins Klischeehafte oder Übertriebene ab. Das empfinde ich als schade, denn dies hat leider meinen Gesamteindruck etwas getrübt. Insgesamt ist die Geschichte nämlich – anders als einige sonstige Frauenromane - nicht oberflächlich, sondern stimmt auch nachdenkliche, tiefgründige Töne an.

Mein Fazit:
Wer auf unterhaltsame Frauenliteratur steht, der ist bei „Zwei fast perfekte Schwestern“ von Michaela Grünig an der richtigen Adresse. Das Buch hat mir amüsante Lesestunden beschert.

26.06.2017

abwechslungsreiche, spannende Liebesgeschichte(n) mit anstoß zum Nachdenken

Das Buch beinhaltet in einer Geschichte gleich zwei Liebesgeschichten von den beiden Schwestern. Dies macht das Buch abwechslungsreich und spannend. Man muss erst ein Kapitel lesen, damit man die Fortsetzung der Geschichte von einer Schwester bekommt. Aber lässt man ein Kapitel aus, kann man der Geschichte nur schwer folgen. Damit brachte die Autorin auch eine gewisse Spannung mit in die Geschichte. Ganz nebenbei gibt es auch einige unvorhersehbare Wendungen und Zusammenhänge, die im Laufe des Buches auftauchen. Am Anfang war davon aber keineswegs auszugehen. Das Buch lässt sich leicht lesen. Ich kam gut rein, konnte der Geschichte gut folgen. Es hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen. Daher auch keine 5 Punkte. Aber es ist empfehlenswert und macht Spaß. Es ist aber nicht humoristisch, wie der Titel erahnen lassen könnte. Eine leichte Geschichte für Zwischendurch, die zum Nachdenken anregt. Vor allem jetzt für die Urlaubszeit. In diesem Buch werden auch Klischees untergebracht, welche mich zum Schmunzeln brachten. Zeitweise regt das Buch mit den Klischees aber auch zum Nachdenken an. Dies wird dann verstärkt durch Passagen, welche die beiden Schwestern erleben und durch die Gespräche, welche zwischen den Parteien stattfinden. Allen im Allen eine runde Sache.

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